Nachgeben – eine schwere Angelegenheit

Nachgeben – eine schwere Angelegenheit

Warum ist das Nachgeben für uns Menschen so schwer? In unserer Serie rund um die Reiterhand kommen wir am „Nachgeben“ nicht vorbei. Schon Francoise Robichon de la Guérinière hat in seinem Werk beschrieben, dass das Nachgeben eine der schwierigsten Hilfen überhaupt ist.

Der richtige Zeitpunkt für das Nachgeben ist der, wenn man eine halbe Parade gegeben hat, und fühlt, dass das Pferd die Hanken biegt. Jetzt gibt man sanft nach oder lässt die Hand sinken. Dieses Nachgeben zum richtigen Zeitpunkt ist eine der feinsten und nützlichsten Hilfen in der Reitkunst. Da das Pferd in dem Augenblick, in dem man nachgibt, die Hanken biegt, muss es zwangsläufig leicht in der Hand bleiben, da es nichts hat, worauf es seinen Kopf stützen könnte. Allerdings muss der richtige Zeitpunkt sehr genau getroffen werden, was sehr schwierig ist. 

Nachgeben: für den Reiter

Was ist eigentlich die nachgebende Zügelhilfe? 

Gehen wir davon aus, wir reiten in Anlehnung. Das bedeutet, wir haben bereits an einer feinen Verbindung zwischen Reiterhand und Pferdemaul gearbeitet. Eine Anlehnung kann nur dann stetig und weich entstehen, wenn das Pferd mit den Hinterbeinen gleichmässig unter den Schwerpunkt tritt. Alles was man in der Hand zu viel (oder auch zu wenig) an Gewicht spürt, hat die Hinterhand nicht getan. Wir empfangen also im Grunde in der Hand immer Mitteilungen aus der Vergangenheit, die uns über die Qualität der Tätigkeit aus der Hinterhand Aufschluss geben.

Wenn die Hand in einem ersten Descente (in Anlehnung an Guérinière) nachgeben wollen, dann möchten wir die Anlehnung leichter gestalten, sprich die Nase des Pferdes soll sich nach vorne, oder anders gesagt, nach vorwärts abwärts dehnen. Im besten Fall erfolgt das Dehnenlassen durch das Öffnen der Hand bzw. das Sinkenlassen der Hand oder ein leichtes Vorgehen der Hand.

Viele Schüler reagieren im Unterricht sehr prompt auf die Anweisung des Trainers, mal nachzugeben. Die Folge: Die Hand fällt förmlich nach vorne, das Pferd, das sich noch nicht selbst trägt  „fällt“ quasi ins Leere. Beim Nachgeben muss also eine leichte Zügelverbindung bestehen bleiben, damit der Zügel nicht zum springen – oder wie ich es nenne „ziepen“ kommt.

Das Nachgeben geht dann schief, wenn das Pferd plötzlich „auseinaderfällt“, im Tempo ungleichmässig wird, schneller wird, sich über den springenden Zügel durch Kopfschlagen „beschwert“ oder schwer auf der Hand bleibt.

Das richtige Nachgeben ist eine Aufgabe, die sowohl Reiter, als auch Pferd erlernen müssen. 

Das Suchen nach Vorwärts-abwärts ist der Schüssel für diesen Ausbildungsschritt. Die Hilfe dazu wird allerdings nicht von der Reiterhand eingeleitet, sondern muss dem Pferd in der Bodenarbeit bereits durch Körpersprache, wie auch Sekundarhilfe Gerte beigebracht werden – der Schlüssel zum Vorwärts-abwärts ist also nicht die Hand, sondern das Bein und in weitere Folge die Primärhilfe Sitz. Sitz und Schenkel müssen dafür sorgen, dass das Pferd seine innere Hüfte durch den Vorgriff des inneren Hinterfußes korrekt platziert. Das Pferd dehnt nun seine äußere Oberlinie, der Brustkorb rotiert zur inneren Seite nach unten, während er sich in der äußeren Oberlinie etwas hebt. Nun würde das Pferd im Idealfall zur nachgiebigen Hand hin dehnen. In diesem Fall wäre auch der Rückenschwung korrekt, der Reiter würde im Genick einen „nach unten-vorne“ nickenden Wackeldackel wahrnehmen. Fehlerhaft wäre ein „nach hinten-oben“ Nicken hinter den Ohren des Pferdes.

Öffnet der Reiter im zweiten Fall die Hand und gibt nach, wird das Pferd auseinander fallen und schneller werden. Das Rezept für den korrekten Rückenschwung findet sich also erneut in der korrekten Tätigkeit der Hinterhand, die wiederum für die Energieübertragung an die Stationen:  Becken-Wirbelsäule-Vordergliedmaßen-Hals-Genick zuständig ist. Während der innere Hinterfuß zum erneuten Vorgriff animiert wird, darf die innere Hand freilich nicht am Zügel fest werden. Dies würde erneut die korrekte Schwungübertragung aus der  Hinterhand verhindern. Das Pferd verspannt dann in der äußeren Oberlinie. Die äußere Hüfte kommt anstelle der inneren Hüfte nach vorne.

Die innere Hand, die leicht und vorsichtig für ein wenig Stellung nach innen sorgt, hat aber auch immer dafür Sorge zu tragen, der Bewegung des Pferdes zu folgen (dem berühmten Wackeldackel) um quasi dem vorgreifenden Hinterbein Platz zu machen, unter den Schwerpunkt zu treten.

Nachgeben: für das Pferd

Natürlich gibt es noch einige andere Schwierigkeiten. Im Grunde lernt das Pferd ja bereits in der Bodenarbeit die wichtigsten Sekundarhilfen kennen, die später auch dem Sitz assistieren werden.

Ein Pferd kann auch hinter der Hand sein und sich sehr leicht anfühlen – in diesem Fall ist es notwendig, dass der Reiter dennoch zum Treiben kommen kann. Bei einer solchen Problematik beschreiben Reiter oft ihr Pferd als sehr flott oder zackelig, selten aber „triebig“. Die Schenkelhilfen in einem solchen Fall gänzlich weg zu lassen, kann jedoch nicht der Weisheit letzter Schluss sein, schließlich brauchen wir den Schenkel ja nicht nur treibend, sondern auch um sich herum biegend, von sich weg biegend, verwahrend, versammelnd, auf das gleichseitige oder gegenüberliegende Hinterbein einwirkend usw. Mehr über die Schenkelhilfen gibt es unter folgendem Link.

Wenn das Pferd nicht nachgibt, dann beschreiben Reiter ihre Pferde auch gerne als steif oder faul. An dieser Stelle gerne auch der Ratschlag von Bent Branderup, zum Thema faule Pferde:

Ein Pferd, das faul scheint, ist dies selten tatsächlich, sondern meistens eher steif. Auch in diesem Fall empfiehlt sich ein Schritt zurück zur Basis und zur Bodenarbeit, um dem Pferd Stück für Stück die einzelnen Hilfen zu erklären und zu mehr Geschmeidigkeit zu verhelfen.

Ist diese Hürde geschafft, dann kann sich die Hand weiter auch mit den Paraden beschäftigen.
Hier gibt es auch einen Podcast zum Weiterhören.

Lernen wir also die Fehler aufzuspüren, dann verstehen wir, warum das Nachgeben Pferd und Reiter so schwer fällt und Reiten Einfach 😉

Die Reiterhand kann niemals biegen

Die Reiterhand kann niemals biegen

Für die Feinen Hilfen Ausgabe Nr. 20 habe ich ein Interview mit Bent Branderup und Annika Keller rund um das Thema „Biegen“ geführt. Den gesamten Artikel gibt es in meinem Blog zum Nachlesen:

„Die Logik hinter den Biegungen“: so heißt die neue Übersetzung des Gymnasiums des Pferdes von Gustav Steinbrecht durch Bent Branderup und Annika Keller. Steinbrecht wurde 1880 in der Nähe von Magdeburg geboren. Bis zu seinem Tod blieb er im Sattel tätig – und galt bereits zu seiner Zeit als Verfechter der Hohen Schule und Reitkunst als „altmodisch“.

Gustav Steinbrechts Ideen und Ausbildungsgrundsätze sind aber selbst heute noch moderner denn je. Feine Hilfen-Autorin Anna Eichinger traf die Autoren zum Interview.

Feine Hilfen: Ist es für den Reiter von heute schwer Steinbrecht zu verstehen – oder was ist das Ziel eurer Überarbeitung?

Bent Branderup: Ich würde sogar sagen es ist leichter, da die heutigen Pferdeleute über viel mehr Bildung und Wissensdurst verfügen als viele Reiter damals. Zwar hatten die Leute zu Steinbrechts Zeit mehr Pferdeerfahrung, aber es gab schon das Phänomen der „Stillen Post“. Dabei werden Nachrichten von Mensch zu Mensch weitergegeben, allerdings geht dabei etwas vom Inhalt verloren. Wenn wir heute „Stille Post“ mit dem Namen Anna spielen, dann kommt vermutlich am Ende auch wieder „Anna“ heraus, weil der Name sehr einfach zu verstehen ist. Wollen wir aber einen russischen Namen und dazu noch vielleicht die russischen Buchstaben aufschreiben und weitergeben, dann wird das Endergebnis wohl anders aussehen. Der frühere Reiter hatte also vielleicht mehr praktische Erfahrung, das heißt aber noch nicht dass er den Inhalt auch wirklich verstanden hat, da wurde damals auch viel experimentiert.

Annika Keller: Wir möchten in unserem Buch für die Reiter unserer Zeit noch einmal unter die Pferdehaut schauen und erfassen, was biomechanisch in welchem Moment des Biegens passiert. Was ist überhaupt an Bewegung möglich? Diese Frage muss unbedingt gekoppelt sein von der Analyse: „Auch wenn es möglich ist – ist es überhaupt gesund?“ Beispielsweise ist ein Überbiegen im Pferd möglich. Das Pferd lässt dann aber, wenn es sich nach links überbiegt, den Brustkorb nach rechts sinken. Das ist möglich, aber für das Reiten nicht gesund. Wir müssen uns der biomechanischen Prozesse bewusst werden.

Feine Hilfen: Sind Biegungen eigentlich überhaupt gesund?

Branderup: Alle Muskeln sind in Biegen oder Beugen und Strecken involviert. Ein Körper, der weder das eine noch das andere kann, wird steif. Es geht also um die Gymnastizierung des Pferdes – und ein geschmeidiges Pferd hat auch ohne Reiter eine längere Bewegungs- und damit Lebensqualität.

Keller: Wenn Biegungen dem Pferd korrekt beigebracht werden, dann führen sie dazu, dass sich die Schiefe im Pferdekörper reduziert und die Balance gleichmäßig verbessert. Das betrifft, wie Bent schon sagte, auch das „Privatleben“ des Pferdes. Dennoch müssen wir uns beim Biegen immer vor Augen halten, dass wir sämtliche Übungen fast ausschließlich für unsere Arbeit brauchen, wenn wir eben auch auf dem Pferd sitzen möchten.

Feine Hilfen: „Reite dein Pferd vorwärts und richte es gerade – aber ich meine nicht das Schnelle“. Hier spricht Steinbrecht explizit eine Warnung aus, um Missinterpretationen entgegenzuwirken. Hätte es mehr solcher Warnungen im Original gebraucht?

Branderup: Bleiben wir gleich bei den Biegungen: Auch da gibt es ein zu viel, ein Verbiegen. Das ist aber auch ganz verschieden von Pferd zu Pferd. Ist es flachrippig oder eher rundrippig? Das rundrippige Pferd scheint viel mehr gebogen als das flachrippige. Der Hang in der Hüfte wird bei einem rundrippigen Pferd allerdings stärker ausfallen. Ein weiteres Thema: Schwung. Je nach Pferdetyp, aber auch nach Ausbildungsgrad wird er verschieden ausfallen. Ohne Rumpfmuskulatur kein Schwung – auch nicht mit Reitergewicht. Und so gab es auch beim Schwung eine stille Post, die zu Spannung führte. Wobei sich beide Begriffe in der Reiterei gegenseitig ausschließen müssten! Wenn man an Musik denkt, wird Schwung auch ganz anders interpretiert als in der Reiterei, genauso ist das mit Tempo und Takt – als Reiter können wir einen Dreivierteltakt in verschiedenen Tempos haben, als Musiker nicht.

Keller: Viele Reiter stoßen sich an Steinbrechts Schilderungen zum Schenkelgehorsam, Stichwort Sporn. Wenn man genau liest, wie sehr Steinbrecht zur Vorsicht im Umgang mit dem jungen Pferd mahnt, wird klar, dass Worte aus der Vergangenheit einen gänzlich anderen Effekt auf die Leser von heute haben. Umso vorsichtiger muss man auch Anweisungen und Handlungsempfehlungen zur Biomechanik lesen.

Feine Hilfen: Was war euer größtes Aha-Erlebnis durch Steinbrecht?

Branderup: Manchmal war es so, dass ich durch Steinbrecht einen Satz bei Guérinière besser verstanden habe und umgekehrt. Als ich bei Egon von Neindorff gelernt habe, war natürlich Steinbrecht mein „Mitreiter“ auf meinem Knabstrupper Hengst Hugin. Von Neindorff war ein direkter Erbe von Steinbrecht, der ihn für mich in meiner Lehrzeit sehr lebendig gemacht hat. Meine Arbeit mit Stellung und Biegung entspringt also der Lehre Steinbrechts und hätte dieser Baucher nie erwähnt, hätte ich mich auch nicht mit diesem Thema beschäftigt.

Keller: Der Teil in dem Steinbrecht über die Schulparade schreibt, dass das Pferd erst dann auf den Hanken ist, wenn es das mehrere Sekunden lang aushält – da habe ich mein Gefühl aus der Praxis wieder gefunden. Aha-Erlebnisse kommen manchmal sogar nach der Praxis, wenn man die Theorie noch einmal fein säuberlich studiert.

Feine Hilfen: Stichwort Baucher, Stichwort Über- oder Verbiegen. Das wird der akademischen Reitkunst manchmal vorgeworfen – berechtigterweise?

Branderup: Ich habe viele Jahre den Unterschied zwischen Verbiegen und Biegen studiert. Die Brustkorbrotationsrichtung dreht beim verbogenen Pferd nach außen, dabei kommt die äußere Schulter tiefer. Ein Pferd mit starker, aber korrekter Biegung hebt den Brustkorb außen hoch und wird in der Schulter leichter. Die Menge an Biegung muss aus der inneren Hüfte, die nach vorne-unten schwingt kommen. Auf die individuellen Fähigkeiten des Pferdes einzugehen, bedeutet im Einzelfall den Hals anfangs außen vermehrt zu dehnen, um gewisse Fähigkeiten überhaupt zu entwickeln. Letztlich kann nur ein nach vorne arbeitendes Hinterbein die Hüfte des Pferdes, die Biegung und die Rotation des Brustkorbs positiv beeinflussen. Als Schüler von Egon von Neindorff und Nuno Oliveira habe ich somit Steinbrechts und Bauchers Erbe aufgearbeitet. Speziell bei Oliveira gab es Pferde mit einem entsprechenden Krankheitsbild – Pferde mit steifer und kurzer Halsmuskulatur, die durch diese Dehnungsarbeit profitiert haben.

Gefährlich wird es aber, wenn man Methoden unbedarft verwendet, also wenn kein Bedarf besteht. Das Verständnis für die korrekte Biegung ist ja auch bei mir mit der Zeit gewachsen, ich will nicht behaupten, dass ich es von Anfang an richtig gemacht habe.

Keller: Wir müssen aufpassen, dass alle Lehrenden auch Lernende sein dürfen. Natürlich wünschen wir uns kein Überbiegen, aber beim Finden des Mittelwegs müssen ja auch Irrtümer passieren dürfen, damit man auch lernen kann. Wir müssen finde ich, davon Abstand nehmen, ständig Endprodukte zu erwarten.

Branderup: Diese Erwartungshaltung kommt dem Lernen eben auch nicht entgegen. Hand und Sitz sowie sämtliche weitere Hilfengebung kann das Pferd nur auffordern sich zu biegen, tun muss es aber die Muskulatur des Pferdes. Erzwungene Biegungen werden aber immer falsch – und da ist möglicherweise oft die Erwartungshaltung im Weg.

Feine Hilfen: Was kann man gegen einen losen Hals machen, wenn der Hals gebogen ist, der Rest des Körpers aber nicht in der Biegung mitkommt?

Keller: Das Pferd muss so weit im Hals gerade gestellt werden, bis die Biegung des Halses zur Körperbiegung passt. Wenn im Rumpf bisher gar keine Biegung vorhanden war, dann darf ein stärkeres Einwirken am Kopf, was mit einer übermäßigen Halsbiegung korrespondiert, nicht die Lösung sein, weil sich das Pferd über das zu starke Biegen des sehr beweglichen Halses einen Ausweg sucht.

Branderup: Spürbar wird das Phänomen, wenn die Parade im Hals verloren geht und sich nicht über die weitere Wirbelsäule überträgt. Das gleiche gilt bei einem zu steifen Hals, wo eine Parade das Pferd auf die Schultern drückt und nicht auf die Hanken wirkt.

Feine Hilfen: Und was soll korrekterweise bei der Parade in der Biegung passieren?

Branderup: Die Parade ist nicht das, was die Hand macht, sondern das, was das Pferd macht. Wir wollen das Pferd auffordern, die Hanken zu biegen, ohne den Vorgriff der Hinterhand zu verlieren. Daher ist die anfängliche Ausbildung und Formgebung der Wirbelsäule ja so wichtig, sonst wird man das Pferd durch die Einwirkung der Reiterhand aus der Biegung werfen oder das Pferd sogar auf die Schultern drücken.

Keller: Wir unterscheiden weiter zwischen horizontaler und vertikaler Biegung, sowie der Beugung der Gelenke. Mir persönlich ist es wichtig, die Qualität der Biegung durch Paraden in Bewegung zu überprüfen. Messbar wird das durch den Bewegungsfluss, den Vorgriff und die Analyse, wo Last gut aufgenommen wird und wo das Pferd versucht auszuweichen. Auch Takt und Rhythmus spielen hier eine große Rolle.

Feine Hilfen: Seht ihr viele verbogene Pferde und woran könnte das liegen?

Branderup: Wir sehen verbogene und durch die natürliche Schiefe ungebogene Pferde. Das eine sind Fehler, die im Lauf der Ausbildung entstanden sind und ungebogene, junge Pferde, die Biegungen überhaupt erst lernen müssen.

Keller: Ich sehe im Unterricht sowohl verbogene, als auch steif gerittene Pferde – und beides liegt wohl daran, dass wir eben lernen (müssen).

Feine Hilfen: Die HDV 12 rät, junge Pferde nur ein Jahr lang geradeaus vorwärts gehen zu lassen. Was meint ihr dazu?

Branderup: Was heißt gerade? Gerade im flachen Gelände – da stimme ich zu, so haben wir das auch viele Jahre auf Island gemacht, um die Pferde auf langen Ritten an den Reiter zu gewöhnen – aber nur in kurzen Dosen. In unseren modernen Hallen mit vier Kurven geht das aber nicht, man muss ja schließlich durch die Ecken. Und unphysiologisch ein Jahr lang auf den Schultern durch die Ecken zu reiten halte ich für keinen guten Ratschlag, denn die meisten Pferde würden wohl ein Jahr lang auf die Schultern fallen und steif werden. Wenn man aber in der Zeit zurückdenkt, machte der Ratschlag ja für das Gelände und die Gebrauchsreiterei durchaus Sinn, allerdings wurde hier in kurzen Reprisen gearbeitet.

Keller: Lange gerade Strecken können Vorwärtsdrang des Pferdes fördern. Im begrenzten Viereck muss man darauf achten, das Pferd nicht zu versteifen und schon vorzeitig Gelenke und Rücken zu verschleißen.

Feine Hilfen: Was sind die häufigsten Fehler beim Biegen aus der Sicht des Reiters?

Branderup: Zwischen Genick und Hals entsteht oft ein Zickzack: Der Hals ist nach links gebogen, die Stellung im Genick aber nach rechts. Dann gibt es das Verwerfen im Genick, oder wenn die Position des Kopfes und Brustkorbs nicht übereinstimmen, auch das sind häufige Fehler. Alle fehlerhaften Biegungen werden durch die Reiterhand ausgelöst. Prinzipiell muss die Biegung aus der Tätigkeit der inneren Hüfte des Pferdes kommen. An sich Fehler, die schwer vermeidbar sind, da wir ja irgendwo anfangen müssen und nicht alle Pferde von vornherein von hinten gearbeitet werden können. Daher können wir in der Bodenarbeit dem Pferd einen guten Weg zur Biegung am Kappzaum zeigen.

Keller: Stärkeres Einwirken mit der Hand kann einfach keine Rumpfbiegung auslösen. Der Reiter hat das korrekte Einwirken wahrlich in der Hand, oder eben nicht!

Feine Hilfen: Abgesehen von der Hand, welche häufigen Fehler passieren im Sitz?

Branderup: Der Mensch versucht, das Pferd nach links zu stellen, sitzt aber nach rechts. Es gibt nur eine Wirbelsäule, der wir Mitteilungen geben können, wenn sich Sitz und Hand widersprechen hat das Auswirkungen auf Schwung, Form, Statik….

Keller: Immer, wenn der Reiter das Pferd quasi von sich weg schiebt, beispielsweise im Linkstravers stark nach rechts sitzt, dann läuft das Pferd der Biegung davon, anstelle sie durch den Sitz zu empfangen. Die meisten Pferde machen im Grunde nichts falsch, sie reagieren nur auf das, was wir falsch machen!

Feine Hilfen: Vielen Dank für das Gespräch!

signature2

Der Sattel, der den Sitz schult

Der Sattel, der den Sitz schult

Ein Sattel, der den Reitersitz schult? Ja gibt es denn sowas? Ein paar Tage im Test mit dem Schulungssattel von Bent Branderup zeigen – ja den gibt es – aber man muss nicht nur den Körper, sondern auch ein wenig seine grauen Zellen bemühen.

Der Testsattel kommt

Als ich das Paket mit dem Testsattel entgegen nehme, ist die Freude schon mal groß. Das Paket ist leicht. Als ich den Sattel auspacke, muss ich noch einmal staunen wegen der Form. Der Sattel ist noch relativ flach (logisch, saß ja auch noch nie jemand drauf), die Lederqualität fühlt sich angenehm weich und hochwertig an. Zusätzlich zum Sattel hat mir Ralf Schmitt von Barock Flair noch eine kleine Kiste Wolle mitgeschickt. Dazu aber später noch mehr. Die Optik macht mich zu Beginn noch – auch wenn sich das Leder beim Abtasten sehr angenehm anfühlt – skeptisch. Der Sattel wirkt sehr klein, insgesamt ist da nicht „viel da“. Ich kann mir noch nicht ganz vorstellen, wie dieses kleine Lederteil so exorbitant auf den Sitz wirken soll. Empfehlungen habe ich schon einige von den Kollegen gehört. Jetzt will ich es aber selber wissen. Ich bin auch insofern skeptisch, wer meinen aktuellen Beitrag zur Ausgabe rund um das Thema „Sattel“ in den Feinen Hilfen vielleicht gelesen hat, der weiß – ich halte nicht viel von der Idee, einen magischen Sattel zur Lösung aller reiterlichen Sitzprobleme zu erfinden. Sitzprothesen gibt es quasi schon zur Genüge, die Geschmeidigkeit und Einfühlsamkeit, die ein guter und funktionaler Sitz jedoch braucht, können sie aber selten fördern und unterstützen.

Die Baustelle Sitz

Der Sitz des Reiters ist eine abendfüllende Thematik. Wir Reiter können uns stundenlang darüber austauschen, über die Defizite unseres Sitzes, über die Tatsache, dass der Körper manchmal nicht so ganz will, wie unser Geist. Über das Phänomen einer gewissen Bewegungslegasthenie. Dabei träumen wir doch nur von einer Sache. Wir träumen davon, mit dem Pferd eins zu werden. Wir träumen davon, so zu reiten, wie es Antoine de Pluvinel, der Ecuyer des französischen Königs, Ludwig dem XIII, seinem Schützling empfohlen hatte: das Pferd nur aus der Hüfte heraus zu dirigieren.

Ja, Können, vor Lachen, denken sich da viele Reiter, die bemerken, dass ihr Pad sie relativ breitbeinig auf das Pferd setzt. Die Hüftgelenke werden dabei quasi bis zum Anschlag auseinander gezogen. Der Reiter kippt nach hinten in einen Stuhlsitz oder wird gezwungen, sich nach vorne in Richtung Schambein zu neigen. Von einer angenehmen Stabilität bleibt nicht viel übrig, wenn der Reiter entweder ins Hohlkreiz oder in einen Katzenbuckel verfällt.

Ein ganz wichtiger Schlüsselpunkt für den korrekten Sitz ist somit die menschliche Hüfte.

Warum Bent Branderup den Schulungssattel entwickelt hat

Um dem Sitz mehr Nähe, mehr Gefühl und vor allem noch mehr Bewegungsfreiheit zu geben, suchte Bent Branderup nach einem speziellen Werkzeug zur Unterstützung der primären Hilfengebung – und fand es im Schulungssattel. Bent Branderup hat sich über viele Jahre mit dem Gedanken gespielt, zusätzlich zu seinem Sattel ein Pad zu entwickeln.

Schlicht und flexibel wie ein Reitpad hat der Schulungssattel nun die Eleganz und Ausstattung eines Sattels mit Sattelkissen und variablem Sitzpolster.

Wolle und die Sache mit dem individuellen Sitz

Was den Schulungssattel von Bent Branderup so speziell macht? Beim Schulungssattel kann man selbst sowohl die Sattelkissen, als auch die Sitzeinlage verändern und kommt so zu einem entspannten und ausbalancierten Sitz.

Wie schon eingangs erwähnt, bekam ich eine kleine Kiste voller Wolle. Diese Wolle ist übriges die gleiche Wolle, die für den Bent Branderup ® Sattel by Stübben verwendet wird.

Neigt der Reiter dazu, sein Becken nach vorne zu kippen, dabei also ins Hohlkreuz zu fallen, kann einfach mehr Wolle im vorderen Bereich unter das Schambein gelegt werden, um die Balance des Beckens wieder herzustellen.

Das funktioniert ganz einfach – am Ende der Sitzfläche kann man den Sattel leicht per Klettverschluss öffnen. In meinem Schulungssattel waren zwei Filzeinlagen direkt unter der Sitzfläche. Je nach Belieben kann man die Filzeinlagen von zwei auf ein Stück minimieren, oder wenn man eben mehr Unterstützung braucht zwischen den zwei Filzeinlagen dann die Wolle hinein stopfen.

Das klappt natürlich auch, wenn der Reiter zum Buckel neigt und das Becken zu stark nach hinten kippt. Dann wird empfohlen, dem Sattel mehr Wolle im hinteren Bereich zu geben. Hier war ein guter Tipp von Ralf Schmitt die eigenen Sitzbeinknochen zu markieren (Beispielsweise den Abdruck mit farblichen Stickern) um so direkt unter den Gesäßknochen die Balance wieder herzustellen.

Der erste Testritt

Für meinen ersten Testritt habe ich Fuchsstute Tabby gesattelt. Tabby ist sehr empfindlich was Druck auf der Haut angeht. Sie ist auch super kitzelig und quittiert Sitzfehler von mir gerne mal mit einem deutlichen Kommentar. Das kann leider auch Zähneknirschen sein.

Schon beim Platznehmen im Sattel kann ich den ersten Effekt erfühlen. Ich habe nicht das Gefühl breit auf dem Pferd zu sitzen, aber ich kann ein ganz deutliches Dreieck zwischen meinen beiden Sitzbeinknochen und dem Schambein erfühlen. Ralf gab mir den Tipp als allererstes darauf zu achten, ob Sitzbeinknochen und Schambein im Lot sind. Das sind sie. Ich bin wirklich sehr gut am Sattel platziert. Also reite ich los.

Im Schritt kann ich spüren, wie der Rückenschwung deutlich durch das gesamte Pferd fließt. Ich fühle mich, obwohl so wenig Leder rund um mich ist gut aufgehoben, Tabby ist fleissig und schreitet auf einem großen Zirkel dahin. Sie schnaubt auch sehr prompt ab, streckt sich zu meiner nachgiebigen Hand hin und lässt sich wieder sehr fein aufnehmen. Ich bin sehr angetan, sitze ich mit einer Unterlage, einem Pad, Fellsattel oder ähnlichem zu nahe an Tabby, weiß ich, dass sie sich bei dieser Übung gerne verhält. Das Dehnen gelingt dann noch ganz gut, wenn ich aber wieder Aufnehme und im Sitz meinen Schwerpunkt etwas mehr in Richtung Tabbys innerer Hüfte verlagere „verhungert“ gerne der Fleiß aus der Hinterhand. Heute ist das nicht so. Wir fühlen uns beide im Schritt sehr wohl. Tabbys große Herausforderung ist die Stabilisierung ihrer Bewegungen aus der Hüfte heraus. Von Natur aus sehr breitbeinig, schwankt sie gerne in der Hüfte und in den Knien, die Gelenke bekommen dann im schlimmsten Fall einen unschönen „Drehmoment“. Seitengänge und Geraderichten sind daher unser tägliches Brot, aber nicht in jedem Sattel lässt sich mein Wunsch an das jeweilige Hinterbein gerichtet korrekt und sauber übertragen. Gerade mit dem rechten Hinterbein hatten wir in letzter Zeit im Kruppeherein auf der Linken Hand so unserer Schwierigkeiten. Heute an diesem ersten Testtag funktioniert alles einwandfrei. Der Rückenschwung bleibt nirgends stecken, wir haben ein flüssiges und gutes Vorwärts, egal ob ich Kruppeherein mit etwas Versammlung oder in Dehnungshaltung abfrage. Gleiches gilt für das Schulterherein. Ich lobe und freue mich, danach wage ich mich an den Trab.

Im Trab zeigt Tabby, was sie kann: Sie „schmeißt ihre Beine“. Ich bin von so viel Schwung überrascht und hätte gedacht, dass ich auch hier unsere altbekannte Baustelle erlebe: ein Pad, das mich zwar nahe ans Pferd bringt, übt so viel Druck aus, dass der Rückenschwung stecken bleibt. Heute ist dies eindeutig nicht der Fall. Ich habe die ersten zwei Runden ehrlicherweise Mühe, zum Sitzen zu kommen. Rasch gewöhne ich mich aber an die großen Schwingungen aus dem Rücken und versuche auch hier mit dem Schwerpunkt zu spielen. Vorlassen – aufnehmen – etwas versammeln. Klappt alles sehr gut, ich sitze gut, fühle mich sehr zentriert und stelle fest, dass meine Beine optimal platziert sind.

Eine angeborene Fehlstellung an den Hufen macht Tabby leider seit Herbst das Leben schwer. Daher ist der Galopp derzeit nur dran, wenn sie mag und kann. Mit dem Schulungssattel lässt sie sich am ersten Testtag auch auf einen Testgalopp ein. Ihr Urteil ist für mich eigentlich das Wichtigste: Tabby schnaubt zufrieden, läuft flüssig vorwärts. In erster Linie freut mich ihr positives Feedback am meisten.

Ich habe mich im Schulungssattel so wohl gefühlt, dass ich Ralf noch am selben Tage anrufe und den Sattel kaufe. Eigentlich war das so überhaupt nicht mein Plan. Eigentlich bin ich mit zwei Baumsätteln, zwei Filzsätteln, Fellsätteln usw. mehr als gut ausgestattet, aber der Schulungssattel besticht durch seinen Komfort und das angenehme Sitzgefühl. ich werde deutlich besser in diesem Pad platziert, als in allen anderen zuvor ausprobierten Pads. Außerdem erinnert das Sitzgefühl sehr stark an den Branderup Sattel by Stübben.

In den folgenden Tagen kann ich den positiven Effekt auf den Sitz auch bei einigen meiner Schüler verfolgen. Auch hier: Begeisterung bei Mensch und Pferd.

Mir ging es vermutlich beim Auspacken des Sattels, wie vielen, die die Bilder gesehen haben. Wenig Leder, ein kleines Pad, leicht vom Gewicht – wie soll das den Sitz unterstützen? In den folgenden Testtagen wurde ich wirklich umgestimmt. Der Schulungssattel ist auch kein magischer Sattel, der Reiter muss schon auch selbst gewillt sein, an seinem Sitz zu arbeiten. Aber er kann ein wirklich gutes Werkzeug sein, den Sitz des Reiters individuell zu arbeiten, den Sattel individuell an den Reiter anzupassen und so eine Verbesserung des funktionalen Sitzes zu forcieren.

Wer neugierig geworden ist, dem empfehle ich ganz einfach Ralf Schmitt für einen Proberitt auf einem Schulungssattel per Mail zu kontaktieren.

signature2

Und das sagten meine Schüler zum Sattel:

Julia auf Vollblutwallach „Moon“:

Ich durfte den Schulungssattel schon bei einigen Ritte testen und bin restlos begeistert. Er ist individuell anpassbar und vermittelt ein angenehmes Sitzgefühl. Das Bein fällt locker, lang und entspannt aus der Hüfte heraus. Weiteres vermittelt der Schulungssattel für mich ein angenehmes Gefühl von Balance. Man sitzt weich und komfortabel, spürt aber dennoch die Bewegungen des Pferdes sehr gut durch. Auch mein Pferd war von Anfang an begeistert und zufrieden. Dass ihm der Schulungssattel gefiel bestätigte er mir gleich zu Beginn mit häufigen Abschnauben. Der Schulungssattel besticht nicht nur durch sein Fähigkeit, den Reiter korrekt zu platzieren, sondern auch optisch durch seine sehr schöne Verarbeitung. Für mich steht fest, ein absolutes MUST-HAVE.

Susanna auf Isländer „Sleipnir“:

Sinnvoll ist der Schulungssattel nicht nur für Reiter, sondern auch für Trainer, da er eine wichtige Unterstützung bei der Sitzkorrektur ist. Dem Schüler vermittelt der Sattel das Gefühl des korrekten Sitzes im horizontalem Gleichgewicht zum Pferd. Da er aber preislich nicht gerade günstig ist, kann ich mir vorstellen, dass einige dieses Geld lieber in einen vollwertigen Sattel stecken möchten, anstatt in ein Pad.

Nichtsdestotrotz vermittelt der Sattel Gleichgewicht im Becken, welches man selbst bei der Fortbewegung einnimmt. Man hat das Gefühl, mit der Bewegung des Pferdes mitzugehen. Jeden Schritt, den das Pferd macht, macht man selbst. Man sitzt also nicht „still“ und folgt der Bewegung passiv, sondern man läuft sozusagen mit.

Dies scheint vor allem deshalb zu geschehen, da das Bein Platz hat, gerade hinunter zu fallen. Durch die reduzierte Polsterung im Oberschenkelbereich ist es nicht gestört, zudem hält der Verlauf des Kissens, der dem Gefühl von Pauschen nicht unähnlich ist das Bein lang. Manchmal hab ich doch den Eindruck, dass meine Oberschenkel mir im  Weg stehen, das ist bei diesem Sattel nicht der Fall, und so können sich Schambein und Hüfthöcker in Waage halten.

Da das Testmodell anfangs für meinen Geschmack zu viel Wollfilz enthielt und natürlich neu und nicht eingesessen war, saß ich zu Beginn auf dem Sattel und nicht im Sattel.

Leider konnte ich durch mein fürchterliches Zeitmanagement das Pad nicht umgepolstert testen. Dies wird aber sicherlich noch passieren – vor allem da das Pad optimal auf einen geraden Pferderücken passte, mein Kurz-Schwung-Rücken Isländer benötigt hier noch einmal eine genaue Anpassung. Wir werden also weiter testen.

Johanna auf Warmblut „Concerto“:

Sehr skeptisch war ich, als ich den Schulungssattel auf Fotos, aber besonders als ich ihn das ersten Mal live gesehen habe. Anna hat meinen bedenklichen Blick gesehen und mich kurz auf mit dem Testsattel auf ihre Stute setzen lassen. Und entgegen meiner Zweifel – es war wirklich bequem und ganz und gar nicht so, wie man sich ihn vorstellt. Letzten Freitag hatte ich dann eine Stunde mit Anna und dem Schulungssattel und meinem Wallach Concerto. Doch diesmal hat er irgendwie gedrückt. Anna hat daraufhin etwas Material in den Sattel gestopft und tada – er war so bequem wie ich ihn in Erinnerung hatte. Der Sattel war zuvor bei einem Testritt für Julia und Moon geändert worden. Schon bei den ersten Schritten bemerkte ich, wie wohl sich mein Pferd fühlt. Er ging äußerst entspannt und nahm von sich aus eine sehr gute Haltung ein, zudem reagierte er wirklich gut auf meine Hilfen. Durch den Sattel wird man in einen sehr guten Sitz gebracht ohne das Gefühl zu haben, sich irgendwie verrenken zu müssen. Entgegen meinen Erwartungen sitzt man auch sehr sicher.

Ich bemerkte auch, dass ich durch den vielen Platz, den mir mein eigentlicher Sattel bietet, mich bei der Hilfengebung oft viel zu sehr „verbiege“ und verdrehe.
Äußerst zufrieden konnte ich diese Einheit beenden.

Vielen Dank an meine Schüler auch für ihr Feedback – wir werden natürlich weiterhin dran bleiben und laufend berichten! 🙂

 

ERP-23: Junge Pferde

ERP-23: Junge Pferde

Er verzaubert mich jeden Tag aufs Neue. Kati Westendorf zitiert Herman Hesse „…und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“ nicht umsonst, wenn es um das Thema Jungpferdeausbildung geht.

In Podcastfolge 23 unterhalte ich mich mit Kati über den Beginn der Ausbildung unserer Jungpferde. Wobei es sich zeigt: Nicht wir schreiben den Stundenplan, unsere Buben geben uns hier ganz schön die Inhalte vor – auch wenn es ihnen scheinbar manchmal zu langsam geht.

Viel Spaß beim „Mitlauschen“ unseres Gesprächs:

Wer sich noch weiter ins Thema vertiefen möchte: 

Blogbeitrag zum harmonischen Start von Kati

Ebook zum Thema „Anreiten“ von Kati Westendorf

Blogserie über „meinen Konrad“: Teil 1 und Teil 2

 

 

 

Pin It on Pinterest